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Schiller Schillerlocken

Schiller Foto: www.wikipedia.de

Schiller Foto: www.wikipedia.de

Marbach. Heute geht es nicht um Schillerlocken, um dünn geräucherte Bauchscheiben des Dornhais, auch nicht um mit Schlagsahne gefüllte Blätterteigröllchen, die zu Ehren des Dichterfürsten Schiller verspeist werden. Ob der mit dem Stigma des Geistes geehrte Meister Friedrich sich angesichts der Volkskrönung seines Namens im Grab herum drehen würde, halte ich für ausgeschlossen. Wir kennen selbstredend sein bekanntes Zitat: „Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.“

„Am 10. November 1759 kommt Schiller im schwäbischen Marbach zur Welt, studiert zunächst Jura, dann Medizin, und erlebt mit 22 Jahren den Durchbruch als Dichter: mit dem Theaterstück „Die Räuber„. Er ist mit einem Schlag berühmt, ein Erfolgsautor, dessen Stücke das Publikum erregen und an der Seele packen. Kritiker werfen Schiller übertriebenen Pathos vor. Einige Romantiker sollen lauthals gelacht haben, wenn sie in kleinem Kreis eine Schiller-Ballade vortrugen. Doch im Pathos ist Schillers Geist ganz bei sich selbst: ein Geist, der voller Unruhe, Aufbruchslust und Entdeckungsfreude ist. Das Theater ist für ihn eine moralische Anstalt, die die Menschen erschüttern und schließlich läutern soll.

Schiller hält sich an den von ihm formulierten Grundsatz, der Mensch ist „nur da ganz Mensch, wo er spielt„. Menschen brauchen die Kunst, damit sie am Leben nicht zugrunde gehen.“

Das berichtet der WDR. Hier geht es zum vollständigen Artikel.

Das Hamburger Abendblatt berichtet: Heute eröffnet Bundespräsident Horst Köhler das Schiller-Nationalmuseum in Marbach, der Geburtsstadt des Dichters. Marbach. Nicht auf Schillers Jugendorte konzentrierte sich die Schiller-Verehrung, die kurz nach seinem Tod 1805 einsetzte und sich zügig zum Schiller-Kult steigerte, sondern auf die Stadt seines Ursprungs, die er mit seinen Eltern im Alter von vier Jahren verließ. 1812 wurde das Geburtshaus durch Befragung von Zeitzeugen identifiziert: ein bescheidener Fachwerkbau mit drei Etagen, in dem die Schillers nur ein einziges Zimmer zur Straße hin bewohnten. „Raum“, schreibt später Schiller in einer seiner Romanzen, „Raum ist in der kleinsten Hütte / für ein glücklich liebend Paar.“ Hier geht es zum kompletten Essay.

Unter der Schlagzeile „Marbachs Schiller-Schau erfreut nur Experten“ berichtet die Welt über das Schiller-Nationalmuseum und über das heutige Jubiläum.

Creativity Worldforum

Kreativität Bild: www.omomom.com

Kreativität Bild: www.omomom.com

„Kreativität durch Meditation – geht das?“

„Meditation ist kein Rezept sondern ein Experiment. Meditation führt ins Licht, mitten in die Leichtigkeit, in das Zentrum der Inspiration, in die Reflexion des Lebens. Jedenfalls die hier angebotene Praxis. Und sie befreit von Ballast und Unwesentlichem. Sie schafft Freiräume und Freizeit im Kopf. Erfolgreiches Handeln wurzelt in innerer Ruhe und Klarheit. Anders formuliert: Mutige Manager meditieren!“

„Das heißt in der Meditation kann sich Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein im Team für jegliches Miteinander entwickeln?“

„ Ja. Besonders  zielgerichteter Karriereerfolg lebt vom inneren Dialog und frischen Impulsen mit anderen.“

„Und wir brauchen gar nichts leisten?“ „Nein. In der Meditation, können und müssen wir rein gar nichts leisten. Jegliches Gemusse und Gekönne und die vielen wenn und aber – sie verstummen in der Meditation. Kreativität erwacht in Freiräumen, in Freizeit nicht im Leistungsdruck.“

„Ob diese Botschaft auch im Creativity Worldforum Zugang findet?“

„Wer weiß? Zugang. Gehen. Keine Vergleiche. Beim aufrechten Gang nach innen gehen, in sich gehen.“

„Warum gehen?“

„Auf dem Highway rasender Beschleunigung mit einem Navi unterwegs zu sein – das ist wahrlich keine Hexerei. Vielmehr liegen ein tiefer Zauber, seelenvolle Magie und ein stilles Mysterium darin, auf der Erde in achtsamer Zufriedenheit zu gehen, zu schreiten, zu wandeln.

„Unterwegs sein. Im Fluss sein. Im Wandel wandeln.“

„Das Leben genießen!!!“

„Ja. Wir bekommen kein anderes und können es auch nicht umtauschen.“

Und hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 038.

Burnout Foto: omomom.com

Burnout Foto: omomom.com

„Führt überdrehter Leistungswahn in einen globalen Kollaps?“

„Macht Menschen die Zwangsjacke der Leistung morbide?“

„Rasen Marionetten des dritten Jahrtausends auf dem Highway der Beschleunigung ins Elend der Sinnlosigkeit?“

„Indizien belegen, die Auswüchse von Burnout-Syndromen erfassen immer breitere Bevölkerungsschichten.“

Ein Dokumentarfilm von Ingolf Gritschneder auf ARTE hat Aspekte des Problems beleuchtet:

„Eine Krankenschwester, die zusammenbricht, ein IT- Manager, der unter Panikattacken und Todesangst leidet, Mitarbeiter großer Konzerne, die der Arbeitsdruck in den Selbstmord treibt. Die heutige Arbeitssituation macht immer mehr Menschen krank und kostet manche sogar das Leben.

Burnout – ein Phänomen, das sich quer durch alle Berufsgruppen zieht. Jeder zweite Angestellte ist inzwischen akut gefährdet. Und die Dunkelziffer ist hoch. Aus Angst vor Konsequenzen verschweigen viele Arbeitnehmer ihre Probleme. Doch wer immer mehr Aufgaben in immer weniger Zeit bewältigen muss und ständig Druck von oben bekommt, der gerät irgendwann in eine existenzielle Lebenskrise.

Die dramatische Serie von Selbstmorden in Frankreich erschreckt in jüngster Zeit die Öffentlichkeit. In Abschiedsbriefen machen die Betroffenen ihre Unternehmen verantwortlich, beklagen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Der Staat zieht erstmals  Konsequenzen und stoppt Umstrukturierungen bei France Telecom – einem Konzern, in dem sich binnen 18 Monaten 24 Menschen umgebracht haben. Gibt es Parallelen in Deutschland? Eine Vielzahl von Selbstmorden, meinen Experten, haben auch hier einen beruflichen Hintergrund. Und die Wirtschaftskrise wird die persönlichen Krisen noch verschärfen.“

Nicht nur Workaholics sind betroffen. Mangelnde Anerkennung, Stress am Arbeitsplatz und im Privatleben können die Psyche ausbrennen. Burn-out-Experte Joachim Bauer hat für FOCUS Online einen Test entwickelt, der das persönliche Risiko auslotet.

Druck von außen, Druck von innen. Was kann mann, was kann frau tun, bevor das Labyrinth von Leistung, Machtbesessenheit, Sucht und Überlastung den Homo oeconomicus im Wahnsinn untergehen lässt?

Sind Sie ein Workaholic? In der Süddeutschen gibt es einen Test. Denn – Burnout muss nicht sein. Noch allgemeine Fragen? Individuelle, persönliche Hilfsangebote gibt es hier.

Buddhismus heute

Buddha Buddhismus heute Foto: omomom.com

Buddha Buddhismus heute Foto: omomom.com

„Der Buddhismus präsentiert sich als eine rationale Religion ohne Dogmen.“ sagt Michael von Brück in einem Interview mit dem WDR.

„Kann ein Klon Buddha werden?“ Dieser Frage geht Jens Schlieter in einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung nach. Hier der Link zu seinem Essay.

Bernhard Bartsch beschreibt in der Berliner Zeitung eine Kneipe der anderen Art in Tokio.

„Bedienen tatsächlich buddhistische Mönche in Tokio Gäste in einem Lokal?“

„Und wenn ja, warum?“

„Sie wollen aufzeigen, Lebensfreude und Spiritualität schließen sich nicht gegeseitig aus.“

„Bar und Buddha sind für mich kein Widerspruch“, sagt Vowz-Gründer Gugan Taguchi, ein blinder Mönch.

„Ich finde, sie passen sogar ziemlich gut zusammen. Warum gehen Menschen in den Tempel, fragt er. Weil sie nach Glück suchen. Und in die Kneipe? Aus dem gleichen Grund. Warum sollte man das also nicht verbinden?“ fragt Taguchi.

„Viele Menschen suchen nach Spiritualität, aber ihnen fehlt die Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Wo es in der modernen Welt noch Religion gebe, da werde Religion mehr konsumiert als wirklich gelebt, findet er. In Japan sei dieser Trend besonders stark, weil sich die Glaubensrichtungen nie so exklusiv gegeneinander abgegrenzt haben wie in anderen Kulturen.“

„Man muss durch die Hölle gehen, um ihr zu entkommen“, sagt Taguchi und lässt offen, ob das eine buddhistische Weisheit oder ein Stammtischwitz sein soll. Im Zweifelsfall beides.

„Und wie sieht der Buddhismus in Deutschland aus?“

Laut der Berliner Zeitung leben in Deutschland rund 250 000 Buddhisten, die Hälfte davon eingewanderte Asiaten. Praktiziert werden vor allem Richtungen des Theravada, des tibetischen und des Zen-Buddhismus.

Umfangreiche Auskunft über Gruppen und Aktivitäten gibt die DBU.

„Und wer in Heilbronn, in Weinsberg, im „wilden Süden“ oder in einem Kloster offen, frei und befreiend einfach meditieren möchte, wo  gibt es Einladungen?“

„Hier sind Angebote zu finden.“

Und hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 037.

Bangkok bei Nacht

Nacht in Bangkok Foto: Birgit S.

Nacht in Bangkok Foto: Birgit S.

„Du hast dich in das Nachtleben von Bangkok gestürzt?“

„Ja.“

„Wann?“

„Vor zwei Nächten. Es fing mit Buddhismus und Erotik an.“

„Wie bitte?“

„Ein Freund, der mein Buch über Buddhismus gelesen hat, hat mir kürzlich das Taschenbuch „Erotik“ von Roger Willemsen geschenkt.“

„Was hat das mit Bangkok zu tun?“

„Eine Freundin rief mich an, und fragte mich, ob ich Lust hätte, sie zu  Willemsens Vortrag im Alten Theater in Heilbronn zu begleiten, Bangkok noir.“

„Du hast zugesagt?“

„Ja. Und ein Artikel in der ZEIT hat mich animiert.“

Zitat aus dem Artikel der ZEIT : Wenn Willemsen zu seinen Recherchereisen nach Thailand aufbrach, stieß er manchmal schon im Taxi in Hamburg auf die übliche Reaktion: «Bangkok? Was wollen Sie denn da? Buddha und Bumsen…»

„Wie war der Abend wirklich, die Nacht mit Willemsen in Heilbronn?“

„Ausverkauft. Nehme ich an. Das Theater war voll.“

„Und?“

„Sein Reisebericht der anderen Art hat mich heiß gemacht auf Thailand, auf Bangkok.“

„Und was ist mit dem Buddhismus?“

„Willemsen versteht es, Zuhörer und Leser mit dem Jetzt der asiatischen Metropole zu locken, zu beschwören, zu verführen. Lust, Tanz und Rausch ohne Leistung.“

„Du klingst begeistert – “

„Ja. Ein pulsierendes Jetzt ist  in seinem Buch „Bangkok noir“ zu fühlen, zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Und sein persönlicher Vortrag ist ein Ohröffner, Genuss pur.“

„Und die Bilder von Ralf Tooten?“

„Sie entfalten suggestive Kraft, pulsierende Brillanz und die Unschärfe des Augenblicks, die die Momentaufnahme auf dem Altar der Zeit und der Vergänglichkeit feiern.“

„Und was geschieht in der Vergänglichkeit?“

„Vergänglichkeit ist unvergänglich. Sie ist mit dem Jetzt verwoben. Und jetzt geht es hier zu Blätter aufgelesen Nr. 036.“

Das Geheimnis der Liebe

Geheimnis der Liebe Foto: www.omomom.com

Geheimnis der Liebe Foto: www.omomom.com

Kloster Schöntal. Menschenwürdig leben bis zum Tod – zu diesem Thema fanden sich rund 140 Interessierte im  Festsaal des Klosters Schöntal ein. Sieben Podiumsgäste setzten sich mit der Thematik aus unterschiedlicher Perspektive auseinander: Frau Claudia Borkowski, deren Angehörige im Franken-Hospiz begleitet wurden, Frau Bettina Jörger von der Einsatzleitung im Hospiz Kocher-Jagst, Dekanin Ursula Kannenberg und Dekan Carsten Wagner, der Facharzt für Palliativmedizin und Leiter vom Franken Hospiz Sigmund Jakob, Rechtsanwalt Dr. Markus Kleine und der Dozent für Meditation Heinz Scheel. Die Moderation hatte Pfarrer Uwe Schulz übernommen.

Unter der Headline „Tod darf nicht sprachlos machen“  beschreibt Claudia Burkert- Ankenbrand in der Hohenloher Zeitung, stimme.de den Abend.

„Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.“ lässt Oscar Wilde Salome sagen.

„Nicht das Sterben ist das eigentliche Problem, sondern das Leben – das heißt, die Art des Lebens, unsere Haltung und Einstellung zum Hier und Jetzt. Geboren werden und Sterben sind keine Krankheiten. Es ist – in der Regel – Liebe, die uns ins Leben getragen hat und es ist wünschenswert, wenn uns Liebe wieder aus dem Leben heraus geleitet.“ betonte der Autor Heinz Scheel.

Frau Jörger bedankte sich für die Zeit und Zuwendung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die Sterbenden und Angehörigen zur Seite stehen und sie im Rahmen ihrer Tätigkeit für das Hospiz begleiten.

Fragen zur Schmerzbehandlung, zur Medizin und zur Finanzierung beantwortete der Arzt Sigmund Jakob insbesondere zum Komplex der SAPV, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, für die er sich unter anderem einsetzt.

Wie wichtig Nähe und Zuneigung aus christlicher Sicht sind, das verdeutlichten die evangelische Dekanin Ursula Kannenberg und der katholische Dekan Carsten Wagner. Die große Zahl der Teilnehmenden fand den Abend informativ und weiterführend und ging nach über zwei Stunden nachdenklich nach Hause.

Entspannung. Meditation. Urlaub. Foto: www.omomom.com

Entspannung. Meditation. Urlaub. Foto: www.omomom.com

Die Zeit der Planung für die nächsten Reisen ist angelaufen:

„Möchten Sie ans Meer fahren?“

„ Wollen Sie in den sonnigen Süden fliegen?“

„Planen Sie eine Tour nach China, Japan, Thailand?“

„Haben Sie Fernweh, oder scheuen Sie das Abenteuer?“

Ein persisches Sprichwort sagt: „Das Beste was man vom Reisen mit nach Hause bringt, ist die heile Haut.“

Andere haben erlebt, Reisen bildet. Und der Dichter Johann Wolfgang von Goethe weist darauf hin:

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen!“

„Auch heute noch?“

„Ja.  Möchten Sie sich eine Woche Bildung und Urlaub im Frühling 2010 gönnen, umgeben von malerischen Seen? Möchten Sie Entspannung und Rückzug in intimem Kreis erleben? Haben sie Lust, Meditation und QiGong offen, frei und befreiend zu entdecken und kennenzulernen? Möchten Sie den preiswerten „Salon“ oder den „Sternenhimmel“ reservieren? Jetzt ist die Zeit, sich umzuschauen und anzumelden.“

„Wo?“

„Die Beschreibung finden Sie hier.

Ein Highlight für Meditierende und Interessierte bietet Kloster Schöntal im Dezember 2009 unter dem Motto an:

„Zeichen setzen – Lebenslichter brennen.

Lauschen. Lieben. Lächeln und erkennen.“

Wer sich über das Wochenende im Kloster Schöntal am 4. Advent in besinnlicher Runde informieren möchte, die Kursbeschreibung ist hier.

„Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann lächelt er zurück.“

Hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 035.

Leben

Schöntal Foto: www.omomom.com

Schöntal Foto: www.omomom.com

Unter der offenen Headline „Menschenwürdig leben – bis zum Tod“ wird das Gespräch gesucht und angeboten. Wo? Im Bildungshaus Kloster Schöntal am Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 19.30 Uhr.

Flyer und als PDF auch das Plakat.

„Was ist in der Palliativmedizin machbar? Wo hat die Apparatemedizin ihre Grenzen?“

„Ist die Regelung der neuen Patientenverfügung hilfreich? Welche Rechte haben Patient und Angehörige?“

„Was kann das Hospiz leisten? Wie wird Sterbebegleitung organisiert?“

„Was ist für einen sterbenden Angehörigen wünschenswert? Was heißt menschenwürdig leben?“

„Welchen Trost kann Seelsorge einem Sterbenden geben? Wie gehen Seelsorger mit  zunehmender Belastung um?“

Das sind einige der Fragen, denen sich die Referenten stellen und für die es Gesprächsbedarf gibt. Sie sind herzlich in den Festsaal vom Kloster Schöntal eingeladen.  Am Abend können Fragen gestellt werden.

Zur Anmeldung geht es hier.

„Nicht das Sterben ist das Problem – sondern das Leben.“


Entspannung Meditation

Entspannung Foto: www.omomom.com

Entspannung Foto: www.omomom.com

„Der heutige Tag hat Appetit auf weitere gemacht und auf das Seminar im Finkenwerder Hof im Frühling 2010.“ So lautete das eindeutige Resümee der Gäste, die am 3. Oktober in Weinsberg Gellmersbach bei einem gemeinsamen Tag der Meditation frische Energie, wohlige Nähe und ein Lächeln der Leichtigkeit ausgetauscht, verschenkt und verinnerlicht haben.

Die aktuellen Termine in Weinsberg und im Kloster Schöntal für 2010 wurden vorgestellt. Sie sind hier:

„Es ist umsichtiger eine kleine Kerze anzünden, als über große Finsternis zu klagen.“ China

Offensein für den Augenblick, für das Jetzt ist nicht nur ein Schlüssel, sondern ein Dietrich für zahllose Portale des Glücks, für die bunten Facetten von Lust, Gelassenheit und Lebensfreude. Unbefangene, kindliche Neugierde auf den jetzigen Moment erlaubt, das verheerende Labyrinth des Gemusse, Gemache und Gerenne zu verlassen, dem faden Alltagsgeschehen eine lange Nase zu drehen, den Highway von Stress, Anspannung und Überlastung zu verlassen.

Dieser Tanz starker Empfindungen ist nicht nur Kindern und Verliebten, sondern auch Weisen und Narren und Meditierenden möglich und zugänglich. Im Alltag, im Beruf, im Privatleben wird zu viel und zu oft nach außen geschaut und mit anderen verglichen.

„Warum tut es nicht gut, zu vergleichen?“

„Genießen wir im Hier und Jetzt, das was gerade geschieht – dann vergleichen wir nicht mehr sondern sind voll und ganz dabei – beim Sonnenuntergang, am Strand beim Rauschen der Wellen, bei einem leckeren Essen, beim Orgasmus, in der Musik, in der Meditation, in der Entspannung.

„Setz dir keinen anderen Kopf auf“, hat der alte chinesische Meister 嬋 鳳 Chan Feng, der schöne Phönix, einmal gesagt. Nur du selbst kannst den Weg zu deinem Glück finden – mit natürlicher Aufmerksamkeit, mit wacher Präsenz und tiefer Konzentration.

Wahlen

Glück Foto: www.omomom.com

Glück Foto: www.omomom.com

Berlin. Laut dem vorläufigen, amtlichen Ergebnis lag die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2009 bei 70,8 Prozent. Die Wahlen sind vorbei. Wenige Tage vor dem Tag der Deutschen Einheit gibt es einen klaren Trend.

Rund 30 Prozent der Wählerinnen und Wähler sind nicht zur Wahl gegangen. Damit wurde die bisher schlechteste Wahlbeteiligung bei der vergangene Bundestagswahl 2005 noch einmal um 6,8 Prozent unterschritten.

Ein Zeichen für die Politik?

Ein Symptom der Ratlosigkeit, der Ohnmacht der Bürger?

Ein Signal für neue Wege?

Glück.

Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel,

sondern wir schaffen sie uns selbst,

sie liegt in unserem

Herzen eingeschlossen.“

Fjodor M. Dostojewski

Unser Meditationstag steht bevor. Am Samstag den 3. Oktober in Weinsberg Gellmersbach. Es gibt noch freie Plätze.

Hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 034.

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