26. November 2009 von heinzscheel

Achtsamkeit www.omomom.com
Es gibt sie noch die Reichen, die ihr Millionen-Vermögen verschenken. Ein Beispiel ist der buddhistische Meister Han Shan. Im früheren Leben hieß der gebürtige Deutsche Hermann Ricker. Er war ein erfolgreicher Unternehmer und verdiente Millionen.
Nach einem schweren Verkehrsunfall, den er nahezu unverletzt überstand, begann sein zweites Leben. Er verschenkte sein Vermögen, ging nach Thailand und wurde der Bettelmönch Ophaso. Jahre später wurde er ein Lehrender: Meister Han Shan.
SWR1 Leute berichtete im Radio am 20.11. darüber. Über den folgenden Link können Sie die Aufzeichnung des Interviews herunterladen und anhören: hier.
Was sich wie die Inszenierung eines Hollywoodfilmes anhört, ist tatsächlich passiert. Und Meister Han Shan beschreibt in seinem Buch „Wer loslässt hat zwei Hände frei“ eigene Erfahrungen mit dem Buddhismus in Thailand.
Auf dem buddhistischen Weg kann Befreiung von Leiden, Schmerzen, Mangel, Unbeständigkeit und Nichtigkeit durch eigene Anstrengung erlangt werden. Die Überwindung und Anhaftung erfordert Achtsamkeit und die Reflektion des eigenen Weges, des hier und jetzt.
Wer sich um die Vergangenheit oder um die Zukunft zu viele Gedanken macht, kann sich mit folgendem Mantra als Meditations-Koan beschäftigen:
„Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau darauf, wer du bist. Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau auf das, was du tust“. Quelle: Buddhismus in Thailand.
Hier geht es zu Blättern der Achtsamkeit, zu Blätter aufgelesen Nr. 041.
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20. November 2009 von heinzscheel

Qi Foto: omomom.com
Qi ist Energie, ist Lebenskraft, aber auch das „Prinzip, das Gewebe“, das diese Energie verursacht.
Gong heißt Arbeit, Mühe, Übung. Diese Übungen haben eine mehr als 2000 Jahre alte Tradition in China.
Im 13. Jahrhundert hat der Legende nach der Krieger Zhang Sanfeng im Wudang Gebirge in China den Kampf zwischen einer Schlange und einem Raubvogel beobachtet. Er sah, wie die Schlange den Angriffen des Vogels auswich und der Raubvogel darüber ermüdete. Die Philosophie des Tao umschreibt das so: Das Weiche überwindet das Harte. Yin überwindet Yang.
Aus seinen persönlichen Beobachtungen leitete der Mönch Zhang Sanfeng spezielle, allgemeine Methoden ab, die er in verschiedenen Körperbewegungen zum Ausdruck gebracht hat. Die Praxis dieser Abläufe bildeten sich zu einer früher nur geheim überlieferten hochkultivierten Kampfkunst aus.
„Und was sagt das 20. Jahrhundert dazu?“
Nils Bohr: „Das Qi ist das Äquivalent des modernen Quantenfeldes.“
Im Qigong werden Übungen in Ruhe und Übungen in Bewegung praktiziert. Die Übungen beschäftigen sich mit den Prinzipien des „Streckens, des Dehnens, mit Bewegungsabläufen“, mit mentaler Energie-Entfaltung, mit dem „Auspusten des Alten und mit der Aufnahme des Neuen“.
„Nur der Wandel hat Bestand.“ Diese Gewissheit führt zu Reflektionen und zu Erkenntnissen.
„Zu welchen?“
„Auf Unwesentliches verzichten ist wesentlich.“
Diese Gesichtspunkte und weitere Facetten des Qigong werden in zahlreichen Systemen kombiniert und sind Bestandteil der TCM.
„Ist Qigong also weitaus mehr als Wellness und Gesundheitsgymnastik?“
„Ja. Im Qigong harmonisieren die taoistische Yin-Yang-Lehre, die buddhistische Meditationsgrundlage und die konfuzianische Philosophie. Die Energieimpulse fließen im Einklang mit den Sphären der Schöpfung.“
Hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 040.
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13. November 2009 von heinzscheel

Kasak Foto: omomom.com
Weihnachtsmärkte, Weihnachten, das Fest der Liebe, Sylvester und Neujahr stehen uns bevor. Die einen werden die Festtage im Kreis der Familie begehen, andere begeben sich auf eine Reise, wieder andere werden aus beruflichen, Krankheits- oder sonstigen Gründen von ihrer Familie getrennt sein.
Wer vor dem Heiligen Abend noch einmal tief durchatmen möchte – im Kloster Schöntal findet er Gelegenheit zur Meditation. Für dieses Seminar ist es gelungen, vier Jugendlichen eine Teilnahme über Spenden zu ermöglichen. Allen Spendern sei an dieser Stelle herzlichst gedankt. Zwar fehlt noch ein kleiner Betrag – aber auch der wird sich bis im Dezember einstellen.
Wer vor den Festtagen keine Möglichkeit findet, ins Kloster zu kommen, hat am Freitag den 8. Januar 2010 Gelegenheit, das neue Jahr mit einem Tag der Entspannung und Meditation im Kloster Schöntal zu begrüßen. Hier geht es zur Vorschau.
Und es gibt jetzt die Gelegenheit, eine wundervolle Meditationswoche im kleinen Kreis im Frühling 2010 auf seinem Wunschzettel für den Gabentisch zu platzieren. Das Seminar findet von Samstag 24. April bis Sonntag 02. Mai 2010 im Finkenwerder Hof, in Wendisch Waren statt. Zur Beschreibung, zur aktuellen Zimmerbelegung und zur Anmeldung geht es hier:
„Und wie ist der Weg zu uns selbst im Dschungel der Wege zu finden?“
„Der Weg zur Oase führt durch die Wüste.“
„Und der Weg zum Mond ist ein Phänomen für phantasievolle Köpfe und für Raketen.“
„Auf dem Teppich bleiben – das ist eine praktische Praxis und eine andere Geschichte.“
„Nicht weil es schwer ist,
fangen wir es nicht an,
sondern weil wir es nicht anfangen,
ist es schwer.“
hat der Philosoph Seneca gesagt.
Hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 039.
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10. November 2009 von heinzscheel

Schiller Foto: www.wikipedia.de
Marbach. Heute geht es nicht um Schillerlocken, um dünn geräucherte Bauchscheiben des Dornhais, auch nicht um mit Schlagsahne gefüllte Blätterteigröllchen, die zu Ehren des Dichterfürsten Schiller verspeist werden. Ob der mit dem Stigma des Geistes geehrte Meister Friedrich sich angesichts der Volkskrönung seines Namens im Grab herum drehen würde, halte ich für ausgeschlossen. Wir kennen selbstredend sein bekanntes Zitat: „Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.“
„Auch heute noch?“
„Dummheit ist tödlich“ lautet die Schlagzeile eines FOCUS online Artikels, der sich mit einer tödlichen Dummheit der besonderen Art auseinandersetzt.
„Am 10. November 1759 kommt Schiller im schwäbischen Marbach zur Welt, studiert zunächst Jura, dann Medizin, und erlebt mit 22 Jahren den Durchbruch als Dichter: mit dem Theaterstück „Die Räuber„. Er ist mit einem Schlag berühmt, ein Erfolgsautor, dessen Stücke das Publikum erregen und an der Seele packen. Kritiker werfen Schiller übertriebenen Pathos vor. Einige Romantiker sollen lauthals gelacht haben, wenn sie in kleinem Kreis eine Schiller-Ballade vortrugen. Doch im Pathos ist Schillers Geist ganz bei sich selbst: ein Geist, der voller Unruhe, Aufbruchslust und Entdeckungsfreude ist. Das Theater ist für ihn eine moralische Anstalt, die die Menschen erschüttern und schließlich läutern soll.
Schiller hält sich an den von ihm formulierten Grundsatz, der Mensch ist „nur da ganz Mensch, wo er spielt„. Menschen brauchen die Kunst, damit sie am Leben nicht zugrunde gehen.“
Das berichtet der WDR. Hier geht es zum vollständigen Artikel.
Das Hamburger Abendblatt berichtet: Heute eröffnet Bundespräsident Horst Köhler das Schiller-Nationalmuseum in Marbach, der Geburtsstadt des Dichters. Marbach. Nicht auf Schillers Jugendorte konzentrierte sich die Schiller-Verehrung, die kurz nach seinem Tod 1805 einsetzte und sich zügig zum Schiller-Kult steigerte, sondern auf die Stadt seines Ursprungs, die er mit seinen Eltern im Alter von vier Jahren verließ. 1812 wurde das Geburtshaus durch Befragung von Zeitzeugen identifiziert: ein bescheidener Fachwerkbau mit drei Etagen, in dem die Schillers nur ein einziges Zimmer zur Straße hin bewohnten. „Raum“, schreibt später Schiller in einer seiner Romanzen, „Raum ist in der kleinsten Hütte / für ein glücklich liebend Paar.“ Hier geht es zum kompletten Essay.
Unter der Schlagzeile „Marbachs Schiller-Schau erfreut nur Experten“ berichtet die Welt über das Schiller-Nationalmuseum und über das heutige Jubiläum.
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7. November 2009 von heinzscheel

Kreativität Bild: www.omomom.com
„Kreativität durch Meditation – geht das?“
„Meditation ist kein Rezept sondern ein Experiment. Meditation führt ins Licht, mitten in die Leichtigkeit, in das Zentrum der Inspiration, in die Reflexion des Lebens. Jedenfalls die hier angebotene Praxis. Und sie befreit von Ballast und Unwesentlichem. Sie schafft Freiräume und Freizeit im Kopf. Erfolgreiches Handeln wurzelt in innerer Ruhe und Klarheit. Anders formuliert: Mutige Manager meditieren!“
„Das heißt in der Meditation kann sich Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein im Team für jegliches Miteinander entwickeln?“
„ Ja. Besonders zielgerichteter Karriereerfolg lebt vom inneren Dialog und frischen Impulsen mit anderen.“
„Und wir brauchen gar nichts leisten?“ „Nein. In der Meditation, können und müssen wir rein gar nichts leisten. Jegliches Gemusse und Gekönne und die vielen wenn und aber – sie verstummen in der Meditation. Kreativität erwacht in Freiräumen, in Freizeit nicht im Leistungsdruck.“
„Ob diese Botschaft auch im Creativity Worldforum Zugang findet?“
„Wer weiß? Zugang. Gehen. Keine Vergleiche. Beim aufrechten Gang nach innen gehen, in sich gehen.“
„Warum gehen?“
„Auf dem Highway rasender Beschleunigung mit einem Navi unterwegs zu sein – das ist wahrlich keine Hexerei. Vielmehr liegen ein tiefer Zauber, seelenvolle Magie und ein stilles Mysterium darin, auf der Erde in achtsamer Zufriedenheit zu gehen, zu schreiten, zu wandeln.
„Unterwegs sein. Im Fluss sein. Im Wandel wandeln.“
„Das Leben genießen!!!“
„Ja. Wir bekommen kein anderes und können es auch nicht umtauschen.“
Und hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 038.
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4. November 2009 von heinzscheel

Burnout Foto: omomom.com
„Führt überdrehter Leistungswahn in einen globalen Kollaps?“
„Macht Menschen die Zwangsjacke der Leistung morbide?“
„Rasen Marionetten des dritten Jahrtausends auf dem Highway der Beschleunigung ins Elend der Sinnlosigkeit?“
„Indizien belegen, die Auswüchse von Burnout-Syndromen erfassen immer breitere Bevölkerungsschichten.“
Ein Dokumentarfilm von Ingolf Gritschneder auf ARTE hat Aspekte des Problems beleuchtet:
„Eine Krankenschwester, die zusammenbricht, ein IT- Manager, der unter Panikattacken und Todesangst leidet, Mitarbeiter großer Konzerne, die der Arbeitsdruck in den Selbstmord treibt. Die heutige Arbeitssituation macht immer mehr Menschen krank und kostet manche sogar das Leben.
Burnout – ein Phänomen, das sich quer durch alle Berufsgruppen zieht. Jeder zweite Angestellte ist inzwischen akut gefährdet. Und die Dunkelziffer ist hoch. Aus Angst vor Konsequenzen verschweigen viele Arbeitnehmer ihre Probleme. Doch wer immer mehr Aufgaben in immer weniger Zeit bewältigen muss und ständig Druck von oben bekommt, der gerät irgendwann in eine existenzielle Lebenskrise.
Die dramatische Serie von Selbstmorden in Frankreich erschreckt in jüngster Zeit die Öffentlichkeit. In Abschiedsbriefen machen die Betroffenen ihre Unternehmen verantwortlich, beklagen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Der Staat zieht erstmals Konsequenzen und stoppt Umstrukturierungen bei France Telecom – einem Konzern, in dem sich binnen 18 Monaten 24 Menschen umgebracht haben. Gibt es Parallelen in Deutschland? Eine Vielzahl von Selbstmorden, meinen Experten, haben auch hier einen beruflichen Hintergrund. Und die Wirtschaftskrise wird die persönlichen Krisen noch verschärfen.“
Nicht nur Workaholics sind betroffen. Mangelnde Anerkennung, Stress am Arbeitsplatz und im Privatleben können die Psyche ausbrennen. Burn-out-Experte Joachim Bauer hat für FOCUS Online einen Test entwickelt, der das persönliche Risiko auslotet.
Druck von außen, Druck von innen. Was kann mann, was kann frau tun, bevor das Labyrinth von Leistung, Machtbesessenheit, Sucht und Überlastung den Homo oeconomicus im Wahnsinn untergehen lässt?
Sind Sie ein Workaholic? In der Süddeutschen gibt es einen Test. Denn – Burnout muss nicht sein. Noch allgemeine Fragen? Individuelle, persönliche Hilfsangebote gibt es hier.
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28. Oktober 2009 von heinzscheel

Buddha Buddhismus heute Foto: omomom.com
„Der Buddhismus präsentiert sich als eine rationale Religion ohne Dogmen.“ sagt Michael von Brück in einem Interview mit dem WDR.
„Kann ein Klon Buddha werden?“ Dieser Frage geht Jens Schlieter in einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung nach. Hier der Link zu seinem Essay.
Bernhard Bartsch beschreibt in der Berliner Zeitung eine Kneipe der anderen Art in Tokio.
„Bedienen tatsächlich buddhistische Mönche in Tokio Gäste in einem Lokal?“
„Und wenn ja, warum?“
„Sie wollen aufzeigen, Lebensfreude und Spiritualität schließen sich nicht gegeseitig aus.“
„Bar und Buddha sind für mich kein Widerspruch“, sagt Vowz-Gründer Gugan Taguchi, ein blinder Mönch.
„Ich finde, sie passen sogar ziemlich gut zusammen. Warum gehen Menschen in den Tempel, fragt er. Weil sie nach Glück suchen. Und in die Kneipe? Aus dem gleichen Grund. Warum sollte man das also nicht verbinden?“ fragt Taguchi.
„Viele Menschen suchen nach Spiritualität, aber ihnen fehlt die Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Wo es in der modernen Welt noch Religion gebe, da werde Religion mehr konsumiert als wirklich gelebt, findet er. In Japan sei dieser Trend besonders stark, weil sich die Glaubensrichtungen nie so exklusiv gegeneinander abgegrenzt haben wie in anderen Kulturen.“
„Man muss durch die Hölle gehen, um ihr zu entkommen“, sagt Taguchi und lässt offen, ob das eine buddhistische Weisheit oder ein Stammtischwitz sein soll. Im Zweifelsfall beides.
„Und wie sieht der Buddhismus in Deutschland aus?“
Laut der Berliner Zeitung leben in Deutschland rund 250 000 Buddhisten, die Hälfte davon eingewanderte Asiaten. Praktiziert werden vor allem Richtungen des Theravada, des tibetischen und des Zen-Buddhismus.
Umfangreiche Auskunft über Gruppen und Aktivitäten gibt die DBU.
„Und wer in Heilbronn, in Weinsberg, im „wilden Süden“ oder in einem Kloster offen, frei und befreiend einfach meditieren möchte, wo gibt es Einladungen?“
„Hier sind Angebote zu finden.“
Und hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 037.
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23. Oktober 2009 von heinzscheel

Nacht in Bangkok Foto: Birgit S.
„Du hast dich in das Nachtleben von Bangkok gestürzt?“
„Ja.“
„Wann?“
„Vor zwei Nächten. Es fing mit Buddhismus und Erotik an.“
„Wie bitte?“
„Ein Freund, der mein Buch über Buddhismus gelesen hat, hat mir kürzlich das Taschenbuch „Erotik“ von Roger Willemsen geschenkt.“
„Was hat das mit Bangkok zu tun?“
„Eine Freundin rief mich an, und fragte mich, ob ich Lust hätte, sie zu Willemsens Vortrag im Alten Theater in Heilbronn zu begleiten, Bangkok noir.“
„Du hast zugesagt?“
„Ja. Und ein Artikel in der ZEIT hat mich animiert.“
Zitat aus dem Artikel der ZEIT : Wenn Willemsen zu seinen Recherchereisen nach Thailand aufbrach, stieß er manchmal schon im Taxi in Hamburg auf die übliche Reaktion: «Bangkok? Was wollen Sie denn da? Buddha und Bumsen…»
„Wie war der Abend wirklich, die Nacht mit Willemsen in Heilbronn?“
„Ausverkauft. Nehme ich an. Das Theater war voll.“
„Und?“
„Sein Reisebericht der anderen Art hat mich heiß gemacht auf Thailand, auf Bangkok.“
„Und was ist mit dem Buddhismus?“
„Willemsen versteht es, Zuhörer und Leser mit dem Jetzt der asiatischen Metropole zu locken, zu beschwören, zu verführen. Lust, Tanz und Rausch ohne Leistung.“
„Du klingst begeistert – “
„Ja. Ein pulsierendes Jetzt ist in seinem Buch „Bangkok noir“ zu fühlen, zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Und sein persönlicher Vortrag ist ein Ohröffner, Genuss pur.“
„Und die Bilder von Ralf Tooten?“
„Sie entfalten suggestive Kraft, pulsierende Brillanz und die Unschärfe des Augenblicks, die die Momentaufnahme auf dem Altar der Zeit und der Vergänglichkeit feiern.“
„Und was geschieht in der Vergänglichkeit?“
„Vergänglichkeit ist unvergänglich. Sie ist mit dem Jetzt verwoben. Und jetzt geht es hier zu Blätter aufgelesen Nr. 036.“
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19. Oktober 2009 von heinzscheel

Geheimnis der Liebe Foto: www.omomom.com
Kloster Schöntal. Menschenwürdig leben bis zum Tod – zu diesem Thema fanden sich rund 140 Interessierte im Festsaal des Klosters Schöntal ein. Sieben Podiumsgäste setzten sich mit der Thematik aus unterschiedlicher Perspektive auseinander: Frau Claudia Borkowski, deren Angehörige im Franken-Hospiz begleitet wurden, Frau Bettina Jörger von der Einsatzleitung im Hospiz Kocher-Jagst, Dekanin Ursula Kannenberg und Dekan Carsten Wagner, der Facharzt für Palliativmedizin und Leiter vom Franken Hospiz Sigmund Jakob, Rechtsanwalt Dr. Markus Kleine und der Dozent für Meditation Heinz Scheel. Die Moderation hatte Pfarrer Uwe Schulz übernommen.
Unter der Headline „Tod darf nicht sprachlos machen“ beschreibt Claudia Burkert- Ankenbrand in der Hohenloher Zeitung, stimme.de den Abend.
„Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.“ lässt Oscar Wilde Salome sagen.
„Nicht das Sterben ist das eigentliche Problem, sondern das Leben – das heißt, die Art des Lebens, unsere Haltung und Einstellung zum Hier und Jetzt. Geboren werden und Sterben sind keine Krankheiten. Es ist – in der Regel – Liebe, die uns ins Leben getragen hat und es ist wünschenswert, wenn uns Liebe wieder aus dem Leben heraus geleitet.“ betonte der Autor Heinz Scheel.
Frau Jörger bedankte sich für die Zeit und Zuwendung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die Sterbenden und Angehörigen zur Seite stehen und sie im Rahmen ihrer Tätigkeit für das Hospiz begleiten.
Fragen zur Schmerzbehandlung, zur Medizin und zur Finanzierung beantwortete der Arzt Sigmund Jakob insbesondere zum Komplex der SAPV, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, für die er sich unter anderem einsetzt.
Wie wichtig Nähe und Zuneigung aus christlicher Sicht sind, das verdeutlichten die evangelische Dekanin Ursula Kannenberg und der katholische Dekan Carsten Wagner. Die große Zahl der Teilnehmenden fand den Abend informativ und weiterführend und ging nach über zwei Stunden nachdenklich nach Hause.
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13. Oktober 2009 von heinzscheel

Entspannung. Meditation. Urlaub. Foto: www.omomom.com
Die Zeit der Planung für die nächsten Reisen ist angelaufen:
„Möchten Sie ans Meer fahren?“
„ Wollen Sie in den sonnigen Süden fliegen?“
„Planen Sie eine Tour nach China, Japan, Thailand?“
„Haben Sie Fernweh, oder scheuen Sie das Abenteuer?“
Ein persisches Sprichwort sagt: „Das Beste was man vom Reisen mit nach Hause bringt, ist die heile Haut.“
Andere haben erlebt, Reisen bildet. Und der Dichter Johann Wolfgang von Goethe weist darauf hin:
„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen!“
„Auch heute noch?“
„Ja. Möchten Sie sich eine Woche Bildung und Urlaub im Frühling 2010 gönnen, umgeben von malerischen Seen? Möchten Sie Entspannung und Rückzug in intimem Kreis erleben? Haben sie Lust, Meditation und QiGong offen, frei und befreiend zu entdecken und kennenzulernen? Möchten Sie den preiswerten „Salon“ oder den „Sternenhimmel“ reservieren? Jetzt ist die Zeit, sich umzuschauen und anzumelden.“
„Wo?“
„Die Beschreibung finden Sie hier.“
Ein Highlight für Meditierende und Interessierte bietet Kloster Schöntal im Dezember 2009 unter dem Motto an:
„Zeichen setzen – Lebenslichter brennen.
Lauschen. Lieben. Lächeln und erkennen.“
Wer sich über das Wochenende im Kloster Schöntal am 4. Advent in besinnlicher Runde informieren möchte, die Kursbeschreibung ist hier.
„Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann lächelt er zurück.“
Hier geht es zu Blätter aufgelesen Nr. 035.
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