Mainz. Die Minipressen-Messe feiert ein Jubiläum. Es kann auf zwanzig erfolgreiche Messen zurück geblickt werden. Nischenverlage, Künstler und Autoren kommen miteinander und mit dem interessierten Publikum ins Gespräch. Durch die Stadt verteilt finden rund um die Internationale Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen vom 21. bis 24. Mai Veranstaltungen für Besucher statt, natürlich auch im Gutenberg-Museum.
Zentrum des Geschehens sind die Messezelte am Rhein. Hier stellen Verleger und Künstler ihre Werke jenseits des Mainstream vor: Winfried Jenior ist mit Verlag und Antiquariat vertreten, die Verlegerin und Spezialistin für Andalusien Gisela Fischer präsentiert Spanien, die Maurenzeit, Reconquista, Marokko und Arabien. Gerald Aschenbrenner bietet ein erlesenes Literaturprogramm an, Prosa, Lyrik, Gespräche, Essays.
Mehr als 350 Ausstellerinnen und Aussteller haben sich eingefunden. Täglich finden Lesungen im Lesebus vor den Zelten statt. Am Eröffnungstag las Heinz Scheel aus seinem Buch „Vom Tanz des Werdens“.
>>Ließ Sabine Hunecke Luftballons mit tibetischen Gebetsfahnen aufsteigen?<< Nein. Aber die vielfältig tätige Künstlerin ist mit interessanten und bedeutenden Werken und einem eigenen Stand vertreten. Ihre Ballon-Aktionen mit Lungta-Gebetsfahnen sind Teil einer Kunstaktion über eine längere Zeit.
Wie entstand die Idee?
Sabine Hunecke: >>Die Ballon-Flags sind aus der Idee heraus entstanden, zum Abschluss eines intensiv erlebten Tages in einer Gemeinschaft all das Gute was geschehen ist, zusammen dem Wohle aller zu widmen. Dies ist in der tibetischen Meditationspraxis fester Bestandteil zum Abschließen eines Gebetes.<<
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Eine schöne Idee, Lungta-Gebetsfahnen mit Luftballons in die Weite des Himmels, des Raumes schweben zu lassen. Mögen alle Wesen die Wurzeln des Glücks erfahren.
Es grüßt Claudia
Dein Artikel macht neugierig auf die Messe. Geht es dort immer so bunt zu?
Grüße an alle Meditierenden, bis bald beim Sommerfest.
Christel