Kühlungsborn. Heiligendamm. Rerik. Es geht nicht um das Grand Hotel Heiligendamm sondern um viel mehr – um die Lebenskunst, um das Meditations-Seminar 2011 im Holthof.
Ankunft Samstag 30. April 14.38 Uhr in Rerik. Wir machen einen kurzen Stopp, um den Duft des Meeres zu riechen. Der Strand lockt. Die Sonne lacht. Ein leichter Wind bläst. Bis zum Tanz in den Mai dauert es noch ein paar Stunden. Die Vorfreude erreicht einen weiteren Höhepunkt.
Weite.
Gedanken verschwimmen am Horizont der Wahrnehmung. Leid, Kummer, Sorgen und die Asche der Vergänglichkeit tauchen unter in der Gischt der Brandung. Blicke segeln über die Schaumkronen der Wellen in endlose Ferne. Die Zeit lässt mich mitten im Hier und Jetzt tanzen – jenseits von Vergangenheit und Zukunft. Ein überwältigendes, grandioses Gefühl der Zeitlosigkeit berauscht mich: Viel mehr als Meer.
Möwen schreien. Vom grauen Alltag und der Hektik auf dem Highway der Erfolgsspur befreit lasse ich mich auf den Wogen des Meeres dahin treiben.
Vor der Abreise wurde ich gefragt:
>>Gibst Du Deinen Gästen eine Art Droge, Doping für die grauen Zellen? Oder wie kommt es, dass sie befreit und erleichtert immer häufiger der Versuchung erliegen, das Leben zu genießen?<<
>>Meditation macht unersättlich – frei. Sie ist eine Einladung, die dunkle Vergangenheit des ergrauten Alltags ins Jenseits zu befördern, um den Einklang mit dem Leben im Hier und Jetzt zu zelebrieren.
Und in der kommenden Woche geht um viel mehr als Meer, Meditation und Meeresrauschen. Es geht um aufgelesenes Strandgut, um die persönliche individuelle Lebenskunst in den wilden Stories des Lebens.<<
>>Geht es um das, was unbezahlbar ist, um das, was sich nicht kaufen lässt?<<
>>Ja. Es geht um Liebe, besonders um die Liebe zum Leben – jenseits der Hetze und der Jagd nach dem Nirwana durch Leistung non stop.<<
>>Da wird mein Herz für Oldies und die Beatles wach: „Money can’t buy me love…“ Liebe kann man nicht kaufen…<<

Hallo Ihr Lieben,
danke für die schöne Woche mit Euch an der Ostsee!
Es war traumhaft und begleitet mich noch heute in den Alltag.
Ich wünsche Euch noch schöne, erlebnisreiche Tage.
Christel
Nun ja, Sachverhalte können so einfach sein. Danke